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Gemüse ist ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung, und viele Sorten können roh genossen werden. Doch nicht alle Gemüsesorten sind für den rohVerzehr geeignet. Einige enthalten Stoffe, die zu gesundheitlichen Problemen führen können. In diesem Gesundheitsratgeber erfahren Sie, welche Gemüsesorten im rohen Zustand besser gemieden werden sollten, um unangenehme Nebenwirkungen zu vermeiden.

Gemüse, das besser gekocht wird
Viele Menschen genießen es, Gemüse in seiner rohen Form zu essen, sei es in Salaten oder als Snack. Allerdings gibt es einige Sorten, die roh ungenießbar oder sogar unverträglich sind. Einige Gemüsearten enthalten Schadstoffe oder unverdauungsfördernde Bestandteile, die bei rohem Verzehr unangenehme Nebenwirkungen wie Übelkeit und Durchfall verursachen können. Dazu gehören unter anderem Auberginen, Bohnen, Kartoffeln, Maniok, Pilze (außer Zuchtchampignons und Austernpilzen) sowie Rhabarber.
Ein Beispiel sind grüne Bohnen und Kidneybohnen, die das giftige Protein Phasin enthalten, welches Magen-Darm-Beschwerden auslösen kann. Bereits der Verzehr von nur wenigen rohen Bohnen kann bei Kindern gesundheitliche Schäden verursachen. Durch das Kochen der Bohnen für mindestens zehn Minuten wird das schädliche Protein jedoch unschädlich gemacht. Auch Rohkartoffeln können, obwohl sie nicht giftig sind, schwer verdaulich sein und ein unangenehmes Geschmackserlebnis bieten. Es ist daher ratsam, sie vor dem Verzehr zu garen, um ihre Nährstoffe besser verfügbar zu machen.

Gemüse, das Sie nicht roh essen sollten
Viele Menschen genießen Gemüse in seiner rohen Form, sei es in Salaten oder als Snack. Doch Vorsicht: Einige Gemüsesorten sollten nicht roh verzehrt werden, da sie gefährliche Substanzen enthalten, die zu gesundheitlichen Problemen führen können. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten Auberginen, die früher hohe Bitterstoffe enthielten, immer gekocht werden, da sie Solanin beinhalten, das bei unzureichender Zubereitung Übelkeit, Erbrechen und andere Beschwerden hervorrufen kann. Auch Hülsenfrüchte wie grüne Bohnen und Kidneybohnen sind aufgrund des Inhaltsstoffs Phasin gefährlich, der Symptome wie Durchfall und Kopfschmerzen verursachen kann – besonders bei Kindern. Diese Bohnen sollten daher vor dem Verzehr mindestens zehn Minuten gekocht werden, um die schädlichen Stoffe zu eliminieren.
Ein weiteres Beispiel sind rohe Kartoffeln, die beim Verzehr zwar nicht giftig, jedoch schwer verdaulich sind. Es wird empfohlen, sie vor dem Essen zu garen, da sie in rohem Zustand mehlig und bitter schmecken. Diese Stärke kann vom menschlichen Verdauungssystem nicht effizient verwertet werden und verursacht in vielen Fällen Magenbeschwerden. Pilze wie Rhabarber und Maniok sollten ebenfalls nicht roh gegessen werden, da sie toxische Elemente enthalten, die erst durch das Kochen neutralisiert werden. Für mehr Informationen zu diesem Thema können Sie hier und hier nachlesen.

Gesundes Gemüse: Rohe und gekochte Varianten
Welche Gemüsesorten sollten immer gekocht werden?
Viele Menschen genießen es, Gemüse roh zu essen, sei es in Salaten oder als Snack. Doch es gibt einige Sorten, die besser im gekochten Zustand verzehrt werden sollten. Diese Gemüsesorten können unter Umständen unangenehme Nebenwirkungen hervorrufen, die von Übelkeit bis hin zu Vergiftungen reichen können.
Eine der besonders wichtigen Gruppen sind die Hülsenfrüchte. Diese enthalten oft schädliche Verbindungen, die erst durch das Kochen deaktiviert werden. Zum Beispiel können grüne Bohnen schädliche Eiweißverbindungen wie Phasin enthalten, die bei Verzehr in rohem Zustand zu Magenbeschwerden führen können.
- Auberginen: Diese sollten nicht roh gegessen werden, da sie früher viele Bitterstoffe enthielten, die Gesundheitsrisiken verursachen konnten.
- Hülsenfrüchte: Dazu zählen neben Bohnen auch Mungobohnen, die bestimmte Protease-Inhibitoren enthalten, die Verdauungsprobleme auslösen können.
- Kartoffeln: Obwohl sie nicht giftig sind, sind sie roh schwer verdaulich und können mehligen Geschmack haben.
- Rhabarber: Die Blätter sind stark giftig, und auch die Stängel sollten nicht roh gegessen werden. Ein Kochen ist hier ratsam.
Das Garen dieser Gemüsesorten macht sie nicht nur essbar, sondern auch gesund. Dabei wird der Nährstoffgehalt besser verwertbar, was zu einer optimalen Verdauung beiträgt.
Gemüse, das nicht roh gegessen werden sollte
Obwohl die meisten Gemüse- und Obstsorten roh verzehrt werden können, ist es wichtig zu beachten, dass es einige Ausnahmen gibt. Bestimmte Sorten sollten ausschließlich im gekochten Zustand konsumiert werden, um unangenehme Nebenwirkungen zu vermeiden. Zu diesen Sorten gehören Auberginen, Bohnen, Kartoffeln, Maniok, Pilze (außer Zuchtchampignons, Saitlingen und Austernpilzen) und Rhabarber.
Auberginen enthalten früher relativ viele Bitterstoffe, darunter das gefährliche Solanin, das zu Erbrechen und Durchfall führen kann. Trotz der Züchtung neuer Sorten wird empfohlen, diese immer zu kochen oder zu backen.
Bei Bohnen ist Vorsicht geboten, da sie giftige Eiweißverbindungen wie Phasin enthalten, die selbst in geringen Mengen zu schweren Magen-Darm-Beschwerden führen können. Ein ausreichendes Kochen zerstört diese Gefahr und macht sie für den Verzehr sicher.
Kartoffeln sind ebenfalls nicht für den Rohverzehr geeignet, da sie bitter und schwer verdaulich sind. Das Kochen macht die Stärke in den Knollen für den menschlichen Organismus verwertbar.
Zusammenfassend ist es entscheidend, sich über die geeigneten Zubereitungsarten von Gemüse zu informieren, um die Gesundheit zu schützen und gleichzeitig die Vielfalt der Ernährung zu genießen.

Bei der Zubereitung von Salaten und Rohkost sollte man aufpassen, dass nicht alles Gemüse bedenkenlos roh verzehrt werden kann. Besonders Auberginen, Bohnen, Kartoffeln, Maniok, Pilze und Rhabarber sind Vorsicht geboten. Diese Gemüsesorten enthalten entweder Bitterstoffe oder toxische Verbindungen, die erhebliche gesundheitliche Probleme wie Übelkeit, Durchfall oder sogar Vergiftungen verursachen können.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung weist darauf hin, dass viele dieser unerwünschten Inhaltsstoffe beim Kochen abgebaut oder unschädlich gemacht werden können. So wird beispielsweise der Gehalt an Solanin in Auberginen durch Kochen verringert, während Phasin in grünen Bohnen durch ausreichendes Erhitzen vollständig neutralisiert wird.
Darüber hinaus sollten Hülsenfrüchte und andere riskante Gemüsesorten nicht roh verzehrt werden, da sie ernsthafte gesundheitliche Risiken mit sich bringen können. Dies zeigt, wie wichtig es ist, sich über die richtige Zubereitung von Gemüse zu informieren, um das Risiko von gesundheitlichen Problemen zu minimieren.
